Archiv der Kategorie 'Food'

Kasteel Cuvée Du Chateau 2012

Bei Maruhn habe ich mir heute wieder einige gute Flaschen Bier gegoennt. Das Kasteel gehoert nicht dazu. Es ist eines dieser Biere, bei denen ich schon beim ersten Antrunk weiss, dass es nix ist. Die malzige Suesse ist viel zu dominant und bestimmt (ueberlagert) alles. Kakaoaromen sind praesent und irgendetwas Fruchtiges kraucht da auch noch im Hintergrund rum. Die Zutaten schmecken ausserdem allesamt nicht hochwertig.
Selten wuensche ich mir ein geringeres Volumen, aber die 0,75l sind eine Quaelerei, besonders bei einem Bier, dass direkt in den Kopf zu gehen scheint.

Christmas cookies

This year only vanilla crescents (lots of work!) and Elisen-gingerbread. Pretty satisfied with the outcome. Vanilla crescents i always did with grandma when i was a kid and the ones of Eckart Witzigmann are close to perfect.

Now drinking beer:

Lots of grapefruit, lemon zest, fruit cake, cacao and choccolate flavors – perfect after a day in the bakery.

Falafel im TIERRA VERDE (Frankfurt/Main)

Tierra Verde
Berger Straße 116
60316 Frankfurt
069 48006035

Auf der Suche nach einer Kneipe, die nicht voellig ueberfuellt ist, fand ich das Tierra Verde. Gut besucht war es auch, zumindest gab es aber noch ein paar freie Plaetze.
Der angenehme Geruch der Speisen hinter der Theke wirkte einladend und auch das Publikum schreckte nicht ab. Musik lief die ganze Zeit ueber, allerdings in einer annehmbaren Lautstaerke und nicht wie in vielen anderen Laeden, in denen mit plaerrend lauter Chartmusik des jeweiligen Landes, dessen man sein Restaurantkonzept verschrieben hat, versucht wird Atmosphaere zu erzeugen.
Die grossen (Laden-) Fenster hin zur selten schlafenden Bergerstrasse, hinter denen man sich leicht selbst wie eine feilgebotene Speise fuehlen kann, waren dafuer etwas gewoehnungsbeduerftig.

Tierra Verde hat sein Hauptaugenmerk auf der spanischen Kueche. So gibt es diverse Tapas-, Fisch- & Fleischgerichte, sowie andere Spezialitaeten (inklusive der schlechten spanischen Biere). Desweitern finden sich auf der Karte allerdings auch Fattoush, Tabuleh, Hommos und Falafel.
Eigentlich wollte ich nur ein Bier trinken, Falafel in der Pita-Tasche musste ich allerdings doch probieren. Aufgrund der Fuelle der angebotenen Speisen war ich jedoch skeptisch, ob die Falafelbaellchen ueberhaupt frisch gemacht werden wuerden.
Dazu bestellte ich ein Glas Whisky. Es gab allerdings nur Jim Beam und das schoene Glas, in dem er gereicht wurde, konnte einem richtig Leid tun.
Der Service war sehr freundlich und das Essen kam schnell. Vor dem eigentlichen Gericht reichte man noch Fladenbrot und 3 Dips, wovon ich nur das Salsa Verde probierte, dem ein wenig Gewuerz fehlte. Das Fladenbrot hingegen war frisch und schmeckte hervorragend.
Meine Bedenken bezueglich der Falafelbaellchen waren schnell vergessen. Sie wurden frisch gemacht und hatten auch eine schoene gruene Farbe. Auch hier hat man sich allerdings wieder mit der Menge der Gewuerze & Kraeuter zu sehr zurueckgehalten. Etwas knuspriger fritiert haetten sie auch sein koennen und in der Falafelmasse war zu viel Mehl, dass hervorschmeckte. Trotzdem war der Falafel gut und ist nach dem von Aroma im Nordend, der beste den ich bisher in Frankfurt gegessen habe. Die Kombination mit gegrillter Paprika und Zucchini hingegen zaehlt nicht zu meinen Favoriten und besonders die Verbindung von Falafel & Paprika scheint nicht zu harmonieren (vielleicht wenn die Paprika mit groben Pfeffer und Salz kraeftiger abgeschmeckt werden wuerde, koennte sie einen Gegenpol zu den Falafelbaellchen darstellen und nicht nur als recht langweiliges Anhaengsel mitgeschleppt werden).

Positive Ueberraschungen bei spontanen Kneipenbesuchen sind eine Seltenheit, das Tierra Verde zaehlt aber definitiv dazu.
Natuerlich war das Falafelsandwich nur ein Snack und kann wenig Auskunft ueber die Qualitaet der anderen Speisen geben. An meinen und den angrenzenden Tischen wurde jedoch nur positiv ueber das Essen gesprochen.

Getraenk des Tages: Apfelsaft.

Von der Kelterei Heil im Taunus kommt der Eschbacher Traditions Apfelsaft. Leider war dieser ungeniessbar. Ein Naturprodukt unterliegt natuerlich Schwankungen, aber ein derart penetranter Geschmack nach Vanille und einer ganz speziellen Suesse ist keine Abweichung. Ich kenne den eschbacher Traditionsapfel nicht, wenn es allerdings nicht das zugesetzte Vitamin C ist, das den Geschmack signifikant verfaelscht (wovon ich auch nicht ausgehe), dann ist dieser Apfel nicht zur Saftgewinnung geeignet bzw. sollte man sich ueberlegen, die Geschmacksnoten auf dem Etikett der Flasche kurz zu umreissen.

In die genau entgegengesetze Richtung schlaegt die Privatkelterei Van Nahmen mit ihrem Kaiser Wilhelm. Angeboten hauptsaechlich da, wo man sich gern zeigt, von Sylt bis zur Côte d‘Azur, hat dieser Saft leider recht wenig, womit er aufzeigen kann. Schon beim ersten Schluck fuehlt man sich sofort viel gesuender, mehr im Einklang mit sich selbst, man beschliesst, Essen in Zukunft nicht nur ganz besonders schonend zu zubereiten, sondern auch jeden Happen mindestens 32 mal zu kauen. Eine gewisse Infantilitaet kann man den hippen (nicht Hippen – das ist doch kein Slow Food!) Anhaengern von Slow Food schon unterstellen und so wundert es nicht, dass dieser Saft in diesen Kreisen ein hohes Ansehen geniesst, erinnert er im Geschmack doch auch eher an Babynahrung als an Kaiser Wilhelm.

Van Nahmen Kaiser Wilhelm
Kelterei Heil, Eschbacher Traditions Apfel

King Cuisine – Hummus

Update: Kackstadt* has the Hummus Trio. Just saw it yesterday when scanning the supermarket in the basement for new types of beer.

The Aranciata soda pop just featured in post below i get from REWE supermarket. Another recent discovery there is the Hummus by King Cuisine. From the various ones i found in supermarkets and health food stores in Germany, this Hummus stands out.
Of course, not as good as homemade, it’s still creamy and tastes fresh. Just spice it up a little, add some oil and you have a reasonable priced and tasty Hummus.

* I do like it a lot how Berggruen runs his business, just couldn‘t resist the stupid joke.