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Falafel im La Rose, Karlsruhe.

La Rose
Akademiestrasse 32
76133 Karlsruhe
07216698441
Mo – Sa: 11:00 – 21:00
So: geschlossen

Ganz in der Naehe des Europaplatzes und somit im Zentrum von Karlsruhe befindet sich das “La Rose.
Leider war es sehr heiss als ich vor wenigen Tagen zum ersten Mal zu Gast war. Da das Restaurant gut besucht und es auch im Gastraum nicht wirklich angenehm war (ich bin da aber auch sehr empfindlich), entschied ich mich lediglich fuer “Falaffel im Brot” und nicht das Teller-Gericht.
Auch wenn ich noch nie die Gelegenheit hatte, nach Syrien zu reisen und die Authenzitaet somit nicht bestaetigen kann, wird nicht zuletzt durch das Schild am Eingang mit dem Hinweis “Fallafel wie in Damascus” schnell klar, dass man hier eine traditionelle und auch sehr gemuetliche Atmosphaere bieten moechte.
Neben den langen Holztafeln, die Platz fuer 20-30 Menschen bieten, findet sich die offene Theke, an der die Gerichte zusammengestellt werden und es war ein Genuss, dem Besitzer beim Arrangieren der Gerichte zu zu sehen. Auch wenn die Teller, wie auf dem weiter unten im Internet gefundenen Bild zu sehen, zu klein sind fuer all das, was darauf Platz finden soll, machte es doch Spass zu sehen, in welcher Geschwindigkeit und gleichzeitig auch Akkuratesse der Mann die Vielzahl an Bestellungen bewaeltigte. Beguenstigt noch durch das gemuetliche Ambiete, dem scheinbar hohen Kundenzuspruch und nicht zuletzt auch aufgrund der Sauberkeit (es wurde mit Handschuhen gearbeitet und nach jedem Gericht grob die Arbeitsflaeche gereinigt), waren die Erwartungen an meinen “Falaffel“ im Brot sehr gestiegen.
Der Preis belief sich auf 4,00 Euro. Fuer 4,50 Euro haette ich noch Blumenkohl & Auberginen als Extra bekommen koennen (der Falafel-Teller kostet 7,00 Euro) – allein der Gedanke an Falafel mit Blumenkohl reizte mich ueberhaupt nicht.

In meinem Sandwich fanden sich die meisten der auch auf dem Teller servierten Komponenten wieder: Gurke, Tomate, frische Kraeuter, Houmous und die Falafel-Baellchen. Die Gurke war gewuerfelt, was ich fuer eine sehr gute Idee, besonders bei Falafel im Brot, halte, da man dies viel leichter Essen kann, als ewig lange Scheiben, die man anstatt abzubeissen, jedes mal in Gaenze aus dem Sandwich zieht.
Das fertige Sandwich wurde dann noch mal kurz angegrillt, wodurch das Brot knusprig werden sollte.
Leider verblieb es etwas zu lang zwischen den beiden Heizplatten, wodurch das vermutlich gekaufte Brot etwas zu kross und auch trocken wurde. In den Kommentaren auf “Qype.com” wird haeufiger davon gesprochen, dass im “La Rose” alles frisch zugebreitet wird, das Brot kam aber aus einer Verpackung, die Gegenteiliges suggerierte. Ob dem letztendlich so ist, kann ich nicht sagen, da ich einfach nicht nachgefragt habe. Prinzipiell bevorzuge ich immer frische und selbst hergestellte Ware, es gibt jedoch auch hervorragende Brote zu kaufen.
Ingesamt schmeckte mein Essen gut, alles war ausreichend gewuerzt und die Zusammenstellung ausgewogen. Leider fiel das Sandwich doch recht klein aus. Sicherlich kann nicht jeder Anbieter Preise wie in Berlin gewaehren, trotzdem erscheint mir 4,00 Euro fuer ein Gericht, das mich bei Weiten nicht saettigen konnte, doch zu teuer.
Und es bleiben noch die Falafel-Baellchen, die nicht nur dieses Gericht, sondern auch, zumindest legt dies das Oben erwaehnte Schild an der Fasade des Restaurants nahe, die Spezialitaet des “La Rose” ausmachen. Da ich den ganzen Vorgang staunend ob der Fingerfertigkeit des Besitzers beobachten konnte, sah ich auch, dass der Falafel aus einem Schrank unterhalb der Theke, vermutlich einem Kuehlschrank, perfekt geformt und vorfritiert kam. Von dort aus ging es dann in einen Grill (Mikrowelle?). Falls wirklich alles frisch und wie “in Damaskus” zubereitet werden soll, dann kann man doch auch erwarten, dass die Falafel-Baellchen frisch geformt + fritiert und nicht vor Ladenoeffnung hergestellt und vorfritiert werden (ich gehe hier einfach davon aus, dass sie nicht gekauft sind), oder nicht? Ueber gekauftes Brot kann man hinwegsehen, einfach weil es sehr hochwertige fertige Produkte gibt, beim Falafel habe ich das allerdings noch nie erlebt und so war es dann auch im “La Rose”. Die knusprige Kruste fehlte natuerlich vollkommen und auch das Innenleben der Falafel-Baellchen war wenig aufregend. Die Baellchen waren trocken und broeslig, auch die Intensitaet des Geschmacks eines frisch gerollten und fritierten Falafels fehlte einfach.
Trotz der Kritik am “La Rose” steht das Essen noch weit ueber dem, was in den meisten Doener-Buden als Falafel-Sandwich verkauft wird und vielmehr an einen trockenen Kanten Brot (damit ist der Falafel gemeint) mit dem aus dem Tagesangebot an Gemuese im lokalen Supermarkt zusammengeschmissenen Salat erinnert.
Letzendlich ist der Falafel doch die Hauptkomponente des Sandwiches sowie des Tellergerichtes und wenn bei einem Wienerschnitzel die Zitrone frisch und der Kartoffelsalat gut, das Stueck Fleisch allerdings durchgebraten wie eine alte Schuhsohle und die Kruste klebrig ist, will man dann den Schnitzelimbiss noch einmal aufsuchen?

Falafel-Teller im Habibi, Koeln.

Habibi Imbiß
Inhaber: Fuad Taih
Zülpicher Straße 28
50674 Köln
Nordrhein Westfahlen
Deutschland
Fon: +49(0)221 2 71 71 41

Internet: http://www.habibi-koeln.de
E-Mail: info@habibi-koeln.de

Begruesst wurde ich, direkt nach Oeffnung des Imbiss, von freundlichem Personal, bei dem ich den “Falafel-Teller” zum Preis von 5,50 Euro (vielleicht waren es auch 5,40 Euro) bestellte, der auch bereits 5 Minuten spaeter bereit stand. Das Besteck fand ich nach kurzem Suchen in einem
Bastkorb im Gaesteraum. Der Teller war gut belegt und allein von der Menge her schien mir der Preis angemessen zu sein. Auf dem Teller fand sich Tabboule, Tomate, Moehren, eine Peperoni, 5 oder 6 Falafelbaellchen, Hommos und Sosse. Zu meiner Ueberraschung gab es kein Brot.
Was mir als erstes auffiel, waren die 2 sehr grob geschnittenen Scheiben Tomaten, eher Viertel als Scheiben, dazu kamen die sehr langen Moehrenscheiben, die unter einer grossen Menge Sosse begraben, den Mittelpunkt des Tellers bildeten. Sowohl die Moehren als auch die Tomaten waren naturbelassen und wirklich sehr lieblos und unpraktisch geschnitten. Beides haette man viel feiner schneiden muessen. Die Moehren nicht so lang und die Tomaten in duennere Scheiben.
Das Tabboule, links auf dem Teller, machte optisch einen guten Eindruck. Es war sehr locker und mit reichlich Kraeutern durchsetzt. Beim ersten Probieren fiel auch sofort auf, dass es technisch gut zubereitet war, angemessenene Konsistenz, auch nicht zu Oelig. Allerdings hatte man auch hier wieder an Gewuerzen gespart. Weder schmeckte man die ansich sehr intensive Minze, noch liess sich die auf der Website des Betreibers ausgewiesene “Lust mit Gewürzen zu spielen” oder “experimentierfreudige arabische Küche” herausschmecken. Was ich hier vor mir hatte war ein ziemlich fades Tabboule, das mich das fehlende Brot nur noch mehr vermissen liess.
Den Namensgeber des Gerichts hatte ich mir noch aufgehoben. Die Falafelbaellchen, 5 oder 6 Stueck an der Zahl, waren auch wirklich “Baellchen”, in gaengiger Form und Groesse. Schon beim Zerteilen wurde klar, dass sie sehr schoen fritiert wurden. Aussen Knusprig und Innen eine gute gruene Farbe. Das Knusprige liess sich beim Probieren auch bestaetigen, der gute erste Eindruck vom Innenleben allerdings nicht. Es erscheint mir fast wie Hohn, wenn ich gerade noch mal diese Selbststilisierung auf der Website lese: “Die besonderen Rezepte mit exotischen Gewürzen sind mein Geheimnis. Ich wiege selbst die einzelnen Bestandteile zu meinen Gewürzmischungen. Vor allem für Falafel und Schawarma gibt es nichts vergleichbar leckeres in der Region.”
Die frischen Falafelbaellchen waren viel zu trocken. Fast hatte man das Gefuehl, hier wuerde mit herkoemmlichen Mehl gearbeitet. Auch die traditionellen Gewuerze, von den angepriesenen “exotischen” ganz zu Schweigen, waren ueberhaupt nichts zu schmecken. Was ich hier hatte, war ein wunderbar knuspriges Baellchen mit einer nicht naeher definierbaren Pampe als Fuellung.
Gebettet waren die Falafelbaellchen, so dachte ich zumindest, auf Hommos – ob es dies aber wirklich war oder vielleicht Baba Ganoush, woran die Konsistenz eher erinnerte, kann ich nicht abschliessend sagen. Was ich allerdings mit Sicherheit sagen kann: Auch diese Komponente war wieder sehr geschmacksneutral.
Mehr fand sich auf meinem Teller nicht und auch wenn da so einiges fehlte, war ich doch ganz froh darueber.
Die hohen, durch die Selbstbeweihraeucherung und vielen begeisterten Kommentare im Internet hervorgerufenen, Erwartungen an “Habibi” konnte zumindest der Falafelteller bei Weitem nicht erfuellen. Viel zu Lieblos wurde das Gemuese auf den Teller geklatscht. Alles war fad & ueberhaupt nicht exotisch gewuerzt und gerade deswegen bestelle ich den Falafelteller und nicht das Sandwich – ich moechte die vielen verschiedenen Gewuerze, Kraeuter etc. schmecken, mich aber auch von einer Vielzahl an Zutaten ueberraschen lassen, ob das diverse kleine Salate, frische Kraeuter, Dips, Sossen, Oele usw. sind.
In diesem Fall gilt leider, so wie das Essen roch, naemlich nach nichts, so schmeckte es auch!

Erwaehnt soll noch sein, dass zum Essen ein Tee angeboten wurde, den ich allerdings nicht probierte. Ausserdem gab es noch Bonbons, da gerade “Zuckerfest” sei.