Archiv für März 2013

Easter eggs.

Ronde Van Vlaanderen, a nice IPA, home fries and cigarettes – can‘t complain!

New Serpent Throne song.

Yihaaaa!

Brother Lucifer

Milan – San Remo

Sylt & Braufactum.

Sylt ist auch im Maerz sehr angenehm, das konnte ich in der letzten Woche feststellen. Angenehm, auch wenn ich das Trinken auf die Abendstunden verlegen musste, da mir das Steuern des Vehikels oblag. Auf der kleinen Insel machte jedoch selbst mir das Fahren Spass.
Der Wellness-Bereich des Hotels, mit Sauna, Pool und Solarium, war ein guter Einstieg. Meine erste Bekanntschaft mit dem „Assitoaster“ war auch nicht zu verachten, genausowenig wie das im Spiegel integrierte TV-Geraet („Gibt es hier etwa keinen Fernseher?!“).
Die letzten Tage in der grosszuegig bemessenen Ferienwohnung gestalteten sich ebenfalls angenehm (Fussbodenheizung – eine tolle Erfindung!) – ausgenommen die anderen Feriengaeste, deren Hauptbeschaeftigung darin zu liegen schien, am Fenster zu haengen und meine Bewegungen auf Schritt & Tritt zu verfolgen.
Waehrend im Rest des Landes Schneechaos zu regieren schien wartete Sylt wie immer mit zwar brausendem Wind, aber auch Sonne satt, auf.
Leider war das Gogärtchen in Kampen, sowie diverse andere Kneipen & Cafés, noch geschlossen, was jedoch Raum fuer Neuentdeckungen schaffte. Das Grande Plage am Kampener Strand sei dabei im Besonderen erwaehnt. Auf der schoenen Sonnenterrasse, mit Blick auf Strand & Meer, habe ich die vielleicht besten Pommes auf Sylt gegessen (zwar Tiefkuehlware, jedoch nicht zu heiss und vorallem nicht zu lang fritiert) und ein Franziskaner dazu getrunken (ein Bier geht ja wohl, trotz brumm brummm)

… Bier, genau: Die Craftbierkoenige von Oetker… aehm, Braufactum, haben es einzig durch ihre Braukunst und Vorreiterrolle in der Welt der Biermanufakturen [SchokoladenMANUFAKTOR, SeifenMANUFAKTUR, ManufactumManufaktor… ManufaktorManufaktorManufaktor – Oekowahn, Schweinepest & Disktionswillen haben wohl ihre Finger im Spiel, wenn man zumindest glaubt, alles verkaufen zu koennen, solang nur MANUFAKTOR (read: handwerklich, urspruenglich, BESSER!) draufsteht – zumindest in Ansaetzen erklaert dies auch den Hype um dieses ominoese neue Craft Beer – letztendlich nur ein Verkaufsmotor – keine Einwaende – , der zumindest in seinem Selbstverstaendnis – wirre & sich widersprechende Definitionen und Abgrenzungsversuche hervorbringt – GIBT ES DOCH ALLES SCHON SEIT DEM 30-JAEHRIGEN KRIESCH!] geschafft, einen ihrer Kuehlschraenke im Famila-Supermarkt in Westerland zu platzieren. Bedingt durch das schon erwaehnte Fahrzeugfuehren war es mir leider nur moeglich mich durch das halbe Sortiment zu trinken (schliesslich gibt es auch noch hochprozentige Alkoholika – Voooodka!). Die meisten Biere sind mir schon wieder entfallen und da sehe ich auch das Problem von Braufactum, sozusagen den roten Faden (Polemik, ueberspitzt, tralala): Das Gros der Braufactum-Biere ist nett (nicht der kleine Bruder von Scheisse, eher von Langweilig). Unter den Bieren war auf jedenfall das Marzus (ja, nett), das Steenbrugge Tripel (suess, suess, suess – wo bleibt die Kraeutermischung?)… und da verliessen sie ihn auch schon wieder. Einzig der doppelte Jack der Firestone Walker Brewing Company wusste mich in Verzueckung zu versetzen. Aehnlich dem Pale 31, nur mit einem hoeheren Alkoholgehalt, was der Grapefruit-Limo (höhö) gut zu Gesicht steht! Dazu diese Flaschengroesse: 0,65l – rrrrrrrrr!… und wie toll es erst gehopft ist… mmmmh.

Double Jack IPA is our first ever Imperial IPA. It features a big malty middle to cloak the high alcohol and mouth puckering hop bitterness. Huge tangerine, grapefruit and juicy fruit aroma blossom over the herbal blue basil and malt earthiness of this aggressive beer. Best enjoyed in moderation.

Eigentlich wollte ich noch von der Geschaeftsbeziehungsanbahnung im Leysieffer („Ich zahle denen neufuffzch, das ist aber nicht so schlimm… durch die Abschluesse…. Marge…. 3 Firmen… ENTSCHULDIGUNG, HABEN SIE EINEN K-U-G-E-L-S-C-H-R-E-I-B-E-R?) und Erna’s Marmeladenbude (beste Marmelade, wo gibt!) Zeugnis ablegen, es sind jedoch Zigarren im Haus und die Finger mued.

Kabarett: Malsheimer & Deutscher Kleinkunstpreis (Schramm)

Nach Jahren plumpem Die-Boesen-Da-Oben Gebrubbel hat Georg Schramm endlich mal wieder ein gutes (Zwischen-) Programm auf die Beine gestellt. Das andere Highlight des Abends waren die beiden Jugendlichen aka Team & Struppi.

Jochen Malmsheimer lief gestern auf 3Sat und besonders der Teil uebers Radio: Sender – Empfaenger (der die Schnauze zu halten und seine Meinung fuer sich behalten soll, auch damit er danach noch eine hat), sprach mir zutiefst aus meiner kleinen Trinkerseele.