Archiv für Oktober 2012

cough

Third night in a row i woke up every ten minutes, because i was sweating like a pig. Even my pillow was soaking wet. Guess, i‘ve to get used to catching a cold once a year. Seems like i‘m getting old. Remember the days when i wasn‘t sick in years.

This song still sucks.

Edit: Just removed the cover, pillow looks yummy!

Edit: Make it 4 nights.

Falafel im TIERRA VERDE (Frankfurt/Main)

Tierra Verde
Berger Straße 116
60316 Frankfurt
069 48006035

Auf der Suche nach einer Kneipe, die nicht voellig ueberfuellt ist, fand ich das Tierra Verde. Gut besucht war es auch, zumindest gab es aber noch ein paar freie Plaetze.
Der angenehme Geruch der Speisen hinter der Theke wirkte einladend und auch das Publikum schreckte nicht ab. Musik lief die ganze Zeit ueber, allerdings in einer annehmbaren Lautstaerke und nicht wie in vielen anderen Laeden, in denen mit plaerrend lauter Chartmusik des jeweiligen Landes, dessen man sein Restaurantkonzept verschrieben hat, versucht wird Atmosphaere zu erzeugen.
Die grossen (Laden-) Fenster hin zur selten schlafenden Bergerstrasse, hinter denen man sich leicht selbst wie eine feilgebotene Speise fuehlen kann, waren dafuer etwas gewoehnungsbeduerftig.

Tierra Verde hat sein Hauptaugenmerk auf der spanischen Kueche. So gibt es diverse Tapas-, Fisch- & Fleischgerichte, sowie andere Spezialitaeten (inklusive der schlechten spanischen Biere). Desweitern finden sich auf der Karte allerdings auch Fattoush, Tabuleh, Hommos und Falafel.
Eigentlich wollte ich nur ein Bier trinken, Falafel in der Pita-Tasche musste ich allerdings doch probieren. Aufgrund der Fuelle der angebotenen Speisen war ich jedoch skeptisch, ob die Falafelbaellchen ueberhaupt frisch gemacht werden wuerden.
Dazu bestellte ich ein Glas Whisky. Es gab allerdings nur Jim Beam und das schoene Glas, in dem er gereicht wurde, konnte einem richtig Leid tun.
Der Service war sehr freundlich und das Essen kam schnell. Vor dem eigentlichen Gericht reichte man noch Fladenbrot und 3 Dips, wovon ich nur das Salsa Verde probierte, dem ein wenig Gewuerz fehlte. Das Fladenbrot hingegen war frisch und schmeckte hervorragend.
Meine Bedenken bezueglich der Falafelbaellchen waren schnell vergessen. Sie wurden frisch gemacht und hatten auch eine schoene gruene Farbe. Auch hier hat man sich allerdings wieder mit der Menge der Gewuerze & Kraeuter zu sehr zurueckgehalten. Etwas knuspriger fritiert haetten sie auch sein koennen und in der Falafelmasse war zu viel Mehl, dass hervorschmeckte. Trotzdem war der Falafel gut und ist nach dem von Aroma im Nordend, der beste den ich bisher in Frankfurt gegessen habe. Die Kombination mit gegrillter Paprika und Zucchini hingegen zaehlt nicht zu meinen Favoriten und besonders die Verbindung von Falafel & Paprika scheint nicht zu harmonieren (vielleicht wenn die Paprika mit groben Pfeffer und Salz kraeftiger abgeschmeckt werden wuerde, koennte sie einen Gegenpol zu den Falafelbaellchen darstellen und nicht nur als recht langweiliges Anhaengsel mitgeschleppt werden).

Positive Ueberraschungen bei spontanen Kneipenbesuchen sind eine Seltenheit, das Tierra Verde zaehlt aber definitiv dazu.
Natuerlich war das Falafelsandwich nur ein Snack und kann wenig Auskunft ueber die Qualitaet der anderen Speisen geben. An meinen und den angrenzenden Tischen wurde jedoch nur positiv ueber das Essen gesprochen.

work.

Finished my workload for the week on wednesday afternoon. Pretty happy about that. For 4 days i won‘t have to worry about getting my hours in. Yihaaa.

Yes, this song is beautiful.

Getraenk des Tages: Apfelsaft.

Von der Kelterei Heil im Taunus kommt der Eschbacher Traditions Apfelsaft. Leider war dieser ungeniessbar. Ein Naturprodukt unterliegt natuerlich Schwankungen, aber ein derart penetranter Geschmack nach Vanille und einer ganz speziellen Suesse ist keine Abweichung. Ich kenne den eschbacher Traditionsapfel nicht, wenn es allerdings nicht das zugesetzte Vitamin C ist, das den Geschmack signifikant verfaelscht (wovon ich auch nicht ausgehe), dann ist dieser Apfel nicht zur Saftgewinnung geeignet bzw. sollte man sich ueberlegen, die Geschmacksnoten auf dem Etikett der Flasche kurz zu umreissen.

In die genau entgegengesetze Richtung schlaegt die Privatkelterei Van Nahmen mit ihrem Kaiser Wilhelm. Angeboten hauptsaechlich da, wo man sich gern zeigt, von Sylt bis zur Côte d‘Azur, hat dieser Saft leider recht wenig, womit er aufzeigen kann. Schon beim ersten Schluck fuehlt man sich sofort viel gesuender, mehr im Einklang mit sich selbst, man beschliesst, Essen in Zukunft nicht nur ganz besonders schonend zu zubereiten, sondern auch jeden Happen mindestens 32 mal zu kauen. Eine gewisse Infantilitaet kann man den hippen (nicht Hippen – das ist doch kein Slow Food!) Anhaengern von Slow Food schon unterstellen und so wundert es nicht, dass dieser Saft in diesen Kreisen ein hohes Ansehen geniesst, erinnert er im Geschmack doch auch eher an Babynahrung als an Kaiser Wilhelm.

Van Nahmen Kaiser Wilhelm
Kelterei Heil, Eschbacher Traditions Apfel