Archiv für Januar 2012

Alkoholica des Tages: Westmalle Dubbel (Bier)

Kurze Geniesserpause (die 9,2 Umdrehungen waren aber auch wirklich ueberraschend heftig), das Glas oberflaechlich gereinigt, wie man auf dem Bild sieht, und weiter ging es mit dem naechsten Trappistenbier: Westmalle Dubbel.
Schon beim ersten Geruchstest war mir klar, hier handelt es sich um keine leichte Kost. Das Bier ist sehr dunkel, fast schwarz, die Schaumkrone geradezu gelb-braun. Geschmacklich kommt es sehr schwer daher, malzig & suess. Neben der starken Bitterkeit schmeckt es nach Papier. Im Abgang wird es dann aber flach und ist schneller vergessen als man “Urgggs!” sagen kann. Interessanterweise sich die 7% vol im Geschmack viel mehr bemerkbar als die 9,2% beim Rochefort.
Braucht viel Zeit – spart Geld!

5.5/10 Punkte.

Alkoholica des Tages: Trappistes Rochefort 8 (Bier)

Wieder zurueck zu den Trappisten und die Abgeschiedenheit scheint ihnen wirklich gut zu tun!
Das zur Blumenvase unfunktionierte Guiness-Glas ordentlich gespuelt und los ging’s. Die Farbe des Bieres liegt irgendwo zwischen kaltem Kaffee und Cola, die sich darauf befindene grobporige Schaumkrone hat einen guten Stand. Was mich als erstes ueberrascht ist wie frisch das Bier schmeckt. Wunderbar voller und lang anhaltenderGeschmack! Auch an der Suesse findet mein Gaumen wieder gefallen. Die 9,2% vol machen sich zwar nicht im Geschmack des Rochefort, jedoch recht schnell im Kopf bemerkbar! Trotz der eigentlich unangenehm kleinen 0,33l Flasche nix zum flux wegtrinken, Geniesserbieralarm!
8/10

Alkoholica des Tages: Schneider Weisse Tap 6, Obergärig, Weizen, 8.2% vol. (Bier)

Recht optimistisch, nach meinen geglueckten Ausfluegen in die Welt des Trappisten- & Weizenbieres, diesmal gleich ein echter Reifetest „Schneider Weisse Tap 6 Unser Aventinus“, ein obergaeriges Doppelbock Weizen mit 8,2%.
Eigentlich wollte ich nur Hamburger-Broetchen kaufen, als ich genau 1 Tap 6 im Regal stehen sah. Ein Preisschild gab es nicht und die Kassiererin musste nach dem 6. Versuch den Strichcode des Etiketts zu scannen den Marktfuehrer rufen, der nur meinte: „Mach‘ 50 Cent!“
Meine Befuerchtung , die sich nach dem ersten Geruchstest auch noch verstaerkte, dass es sich hier nur um ein weiteres fuer mich ungeniessbares, weil viel zu suesses und penetrant nach Banane schmeckendendes, Bier handelt wurde nicht bestaetigt. Das Bier ist wunderbar sueffig, die obligatorische Suesse des Doppelbocks blieb jedoch nicht wie ein altes Bonbon auf der Zunge & am Gaumen kleben. Der bisher meist als viel zu dominant wahrgenommene Bananengeschmack stellte sich beim Tap 6 als wunderbar fruchtige Note heraus, die das Trinkvergnuegen noch mehr steigerte.
Zur Schaumkrone und der Farbe des Tap 6 kann ich nichts sagen, da es auf gewohnte Art und Weise direkt von der Flasche in den Hals ging. Laienhafte 7.5/10 Punkte.

Update: Diesmal fanden sich 4 Flaschen im Regal, dafuer kein Preisschild und auch diese Kassiererin musste wieder nach dem Preis schreien. „79 + 8 Cent Pfand.“ Bier verdient eigentlich schon die „8″!

Alkoholica des Tages, 28.01.2012.

Neue Kategorie. Erst vor ein paar Tagen sagte mir jemand ernsthaft ueberrascht ins Gesicht: „Du hast echt zu viel Zeit?!?“.

„Kulmbacher Edelherb“ und „Rother Bräu Ur-Weizen“. Mein Bierhorizont scheint sich gerade eh magisch zu erweitern. Obwohl mir die Oekobiere auch schon immer gut geschmeckt haben. Da geht auch mal ein Weizen. Besonders aufregend waren beide trotzdem nicht, dafuer schoene Kronkorken (entsteht da eine neue – die erste nach den Ü-Ei-Figuren mit 12 Jahren – Sammelleidenschaft?).

2 grosse dt. Tageszeitungen, 1 Tag, 1 Titelbild.

I LOLed.