Archiv für Januar 2009

quick note: Hunger. 24.

There’s a film i‘d like to recommend called Hunger by Steve McQueen.
This film captures the development and escalation of protest by the ‚political‘ prisoners held here as things moved through ‚The ‚Blanket protest‘ onto ‚The Dirty Protest“ and finally to ‚The Hunger Strikes‘ that claimed Bobby Sands and eight of his compatriot’s lives. (IMDB comment)

Hier meine nicht ueberarbeiteten quick notes dazu:

Mondomovie.com Top10 2008 Empfehlung.

Der Beginn ist typischer “britischer Realismus”, lange, karge Einstellungen, Trostlosigkeit, Kaelte – das soll realistisch wirken, kommt aber vielmehr aeusserst artifiziell rueber und zeugt davon, dass das dokumentarische nicht auch das glaubwuerdigste, das moeglichst Reale auch Real rueberkommt.

Am Anfang auch haeufig das Gefuehl, dass Mr. Bean gleich irgendwo aus dem Gebuesch hervorlugt (britischer Film)

Dann geht es ins Gefaengnis und der Film beginnt!
Die praetentioesen Aufnahmen des Anfangs weichen sehr intensiven Bildern. Die Position des Voyeurs/Beobachters wird verlassen und taucht in die Bilder und das Geschehen ein.

Es ist ein sehr ruhiger Film, keine hektischen Schnitte, keine grosse Effekthascherei, kaum Dialog (der auch nicht fehlt, wohl eher stoeren wuerde). Und trotzdem unvorstellbare Gewalt, des Prison stuffs an den Gefangenen, der Situation in den Zellen, dem Hungerstreik von Bobby Sands – das ist alles Gewalt, verstoerend, eindringlich, aber nicht aufdringlich. Nicht nach Mitleid heischend. Man ist mitten im Geschehen, beboachten, dann aber auch wieder, relativ kuehl, den Hungerstreik, und seinen schleichenden Tod, von Bobby Sands. Die Kamera faengt das alles ein, registriert es, dokumentiert es, aber kommentiert es nicht. Spaetestens mit dem Hungerstreik entzieht sich die Kamera jedweder Parteinahme.
Wahrscheinlich tat sie das aber schon waehrend der Mishandlungen im Gefaengnis und es ist vielmehr die Natur dieser unglaublichen Ereignisse, die den Zuschauer erschaudern und reflexartig Partei nehmen laesst.

Den sich im Hungerstreik befinden Bobby spielt Fassbinder hervorragend. Reduziert, keine Allueren, mit der Kamera “harmonierend”.

Was mit Ken Loacher Sozialtristesse began wurde zu einem verstoerenden Film ueber den Protest der IRA & INLA Gefangenen in britischen Gefaengnissen. Vom “blanket and dirty protests” zum Hungerstreik von Bobby Sands. Mit dessen Tod der Film endet. Ihm sollten noch 9 weitere Gefangene in den Tod folgen, bevor der Streik abgebrochen wurde.

On 24.
Jack fucking Bauer, „he has more lifes than a cat!“ (Ramon Salazar, Season 2)
I‘m still thrilled with 24, quality production, decent cast and it still gets me. The action scenes are well coordinated & shot and there’s plenty of gunfire – much better than most of the 0815 Hollywood action flicks released every now and then, BUT i can‘t stand the exaggerations. It’s only 24 hours a season and Bauer needs to at least save the world from Armageddon. I get that, seriously. BUT there‘re just too many situations Jack Bauer is trapped, condemned to die and gets away, again and again and again. This is hilarious! I call it the „Prison Break syndrome“: Adding another plot twist, another conspiracy, another miracle escape, another new player, another and another and another – all just to keep the audience interested. Doesn‘t work that way, never did, never will…
With Joaquim de Almeida as Ramon Salazar and Vincent Laresca as his brother Hector there‘re another 2 decent actors in season 2. Hector, his look, his pretentios beard – just loved it!

Vanessa Ferlito as Claudia Hernandez who appeared not too long ago in DEATH PROOF is another fine & beautiful actress worth mentioning.

Picture of the Day + Realization

the dark GOLDEN GLOBE kinghts JOKER
I‘d prefer the one where Heath Ledger leaves the scene of the Hospital he just blew up, but couldn‘t find a picture of this online.

Why should i watch bad Action Flicks when there’s 24 and i‘ve seen only seen 1 complete season yet?!

Kate Winslet.

Kate Winslet indeed won a Golden Globe for her outstanding performance in Revolutionary Road. Even a second one for „Best Performance by an Actress In A Supporting Role“ (The Reader). So i gotta this watch one as well.
She reminds me a lot of the younger Geena Rowlands. Think that’s pretty obvious.
Will keep an eye on you, Mrs. Titanic!

2009.

Waehrend der letzten 2-3 Wochen habe ich die Frieda-Grafe-Top-30 komplett vernachlaessigt. Dafuer ein paar, hauptsaechlich Hollywood, andere Filme gesehen. 2 mal mit meinem Liebling Leonardo DiCaprio. Zum einen Body Of Lies, der neben einem Regisseur, dessen Zeit laengst abgelaufen ist, auch noch den wie immer unertraeglichen Russell Crowe im Gepaeck hatte. Dann war da noch Revolutionary Road, eine weitere Zusammenarbeit von Leo mit einem „grossen“ Regisseur. Auch dieser Film ist wie erwartet Hollywood-Muell par excellence. Sam Mendes versucht sich mal wieder an einem Drama, packt auch alle noetigen Zutaten (und natuerlich noch 1-2 Schippen mehr) rein und trotzdem funktioniert der Film ueberhaupt nicht. Solche Streifen lassen sich nur Leuten verkaufen, deren Horizont das lokale Multiplex-Cinema nicht ueberschreitet. Schade, da, im Gegensatz zu Body of Lies, hier 2 wirklich hervorragende Darsteller eine ihrer besten Perfomances abliefern. Ganz besonders zu erwaehnen dabei ist KateTITANICWinslet. Bisher archiviert unter „Unertraeglich“, spielt sie hier die Rolle ihres Lebens und ich hoffe, dass sie dafuer mit dem Golden Globe belohnt wird.
Dann war da noch der Neue von WoodySCHON WIEDER EIN NEUER!Allen. Nachdem die letzten Filme alles andere als inspiriert waren, hat mich von Vicky Cristina Barcelona total ueberrascht. Die ersten 30 Minuten des Films sind mit das Beste, was ich seit langem gesehen habe. Nahezu perfekt! Die Charaktere (SchauspielerInnen), Stimmung, Plot, Setting – GROSSARTIG! Leider hoert der Film nicht nach 30 Minuten auf. Zum ersten Mal ein Allen, der mit seiner beschwingten Unentschiedenheit zwischen Drama und Komoedie den Film kaputt macht. Vielleicht stelle ich noch meine ausfuehrlichen Notizen dazu online, vielleicht.
Ausserdem bin ich gerade noch sehr im Re-View-Fieber. Den zweiten uberraschend guten Teil von Hellboy (in einem Double-Feature ueberhaupt zum ersten Mal beide Teile vor einigen Wochen gesehen) will ich unbedingt noch einmal sehen. Genauso wie The Dark Knight (zum 3. Mal) und Heat, der zu meinen absoluten Lieblingsfilmen zaehlt und ich nun schon seit Wochen auf den richtigen Moment warte, um erneut in L.A. zu sein. Shooter habe ich nach langem Zoegern nun auch endlich einer 2. Sichtung unterzogen und meine Sorge, dass dies doch nicht der beste TRUE ACTION TRASH der letzten Jahre ist, war unbegruendet. Zwar haben sich einige Flaws, die mir beim ersten Mal nicht aufgefallen waren, gezeigt, aber das laesst sich unter „Collateral Damage“ verbuchen und war auch zu erwarten, von einem Regisseur, der so unsaegliche Filme wie Training Day fabriziert hat – ganz genau in diese Richtung gehen die „Flaws“ uebrigens auch. Shooter hat auch einen anderen Actionkracher wieder ins Bewusstsein katapultiert: Predator! Schon haeufig, jedoch noch nie im Original, gesehen, wird dies, ohne Frage, schon jetzt ein filmisches Highlight 2009 werden. Einige aktuelle Filme, auf die ich mich freue, stehen auch an. Das Filmjahr 2009 kann also kommen!

PS: Ich habe beschlossen, die groesste private Walter-Serner-Sammlung zusammen zu tragen (Gibt es eigentlich Titelverteidiger?).

Heavy Rotation: Slayer – Haunting the Chapel EP.